Ich konnte nichts für dich tun

Der Tod eines geliebten Menschen ist besonders schwer zu verarbeiten, wenn dieser den Weg des Suizids gegangen ist. War es eine Tat aus akuter Verzweiflung oder die Folge einer langjährigen Depression? Gab es Anzeichen? Hätte ich etwas tun können? Erschwerend kommt hinzu, dass der Suizid in unserer Gesellschaft weitgehend tabuisiert ist, obwohl sich jedes Jahr in Deutschland ca. 9.000 Menschen das Leben nehmen. Die Höhe der Versuche liegt ungefähr 10 mal so hoch.
Eva Terhorst hat selbst ihre Mutter, als sie 15 Jahre alt war, durch Suizid verloren. Aufgrund ihres eigenen Verlustes und der Erfahrungen aus ihrer über 10-jährigen Praxis als Krisen- und Trauerbegleiterin, bietet sie konkrete Informationen und Hilfestellungen, um diese schwere Zeit besser zu bewältigen. Denn es ist wichtig, so gut wie möglich zu verstehen, was eigentlich unbegreiflich ist, um einen Weg zu finden, mit diesem einschneidenden Erlebnis leben zu lernen. Sie zeigt betroffenen Angehörigen auf, wie sie jenseits von Schock, Entsetzen und Schuldgefühlen ihren eigenen Weg der Trauer finden können. Mit zahlreichen Tipps, Übungen und Audio-Links zu geführten Imaginationen.
Bei Bedarf ist es möglich, Einzelsitzungen auch per Zoom oder andere Angebote wie Online-Seminare und Trauer-Reisen bei ihr zu buchen. Mehr über Eva Terhorst und ihre Arbeit ist unter www.trauerbegleiter.org zu finden.
Eva Terhorst
 Im Rahmen der Online-Reihe „Wieder Boden unter den Füßen spüren“ wird Eva Terhorst am 20.08.2021 einen Vortrag halten, bei dem es um die Bedeutung des Lachens und der Kreativität in der Zeit der Trauer geht.