Resilienz in der Trauer nach Suizid

Können wir einem schweren Schicksal trotzen?
 Resilienz in der Trauer nach Suizid

Wie überlebt man den Suizid eines nahestehenden Angehörigen?

Mit dieser Frage sind Betroffene von einen auf den anderen Moment konfrontiert. Oftmals sind es Familienangehörige, Freunde, Nachbarn oder Kollegen, die in dieser Zeit zur Seite stehen und z.B. Kontakt zu AGUS und den Selbsthilfegruppen herstellen. Doch den entscheidenden Schritt, diese Angebote zu nutzen, müssen die Betroffenen selbst unternehmen.

Dies ist ein wichtiger Aspekt der Resilienz: sozial vermittelte Ressourcen zu nutzen, um eine Krise zu überstehen. Der andere, ebenso wichtige Aspekt sind die eigenen Ressourcen: woran kann ich in meiner Situation noch anknüpfen? Welche Kraftreserven habe ich noch? Was tut mir gerade gut?

Diesen Fragen widmet sich der Psychologe Dr. Jens-Uwe Martens.

Ausgehend vom Erleben schwerer Schicksalsschläge in seiner eigenen Familie (früher Tod seiner Frau und seiner beiden kleinen Kinder sowie Suizid der Nichte) gibt er einen Einblick in die Kräfte, die unser Leben bestimmen, aber auch, wie wir verhindern können, an Schicksalsschlägen nicht zu verzweifeln. Er entwirft so eine Reihe von Orientierungen und Maßnahmen, die als positive Wege aus der Krise bezeichnet werden können. Dies betrifft ganz besonders die Situation nach einem Suizid.
Jörg Schmidt



DAK Diese Broschüre wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20h SGB V finanziert durch die DAK. Herzlichen Dank für diese Unterstützung.