Unterstützungsangebote Suizid im beruflichen Umfeld

Über viele Jahre lag der Fokus nach einem Suizid auf dem familiären Umfeld des Suizidenten und man ging immer von ca. 6 unmittelbar betroffenen Angehörigen aus. Inzwischen ist es Konsens, dass Suizide aber auch negative Auswirkungen auf weitere Personengruppen haben können, wie etwa die Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz. So kann sich die Zahl betroffener Personen im sozialen Umfeld des Suizidenten deutlich erhöhen.

Für diese Menschen ist der Verlust (oder vielleicht zusätzlich das Auffinden des Toten) eine enorme Belastung, die im Rahmen eines Trauerprozesses verarbeitet werden muss.

Mit dieser Broschüre wollen wir allen, die auf diese Weise betroffen sind, ein hilfreiches Instrument an die Hand geben.

Autorin ist Dr. Franciska Illes. Sie ist Diplom-Psychologin und hat sich in ihrer Zeit als Leiterin der Arbeitsgruppe Suizidpostvention an der LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin in Bochum intensiv mit dem Thema Suizid im beruflichen Kontext beschäftigt.
Jörg Schmidt



DAK Diese Broschüre wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20h SGB V finanziert durch die DAK. Herzlichen Dank für diese Unterstützung.