Von der Angst verlassen zu werden

Was kann einem fünfjährigen Kind schlimmeres passieren, als die Eltern zu verlieren? So erging es Annette Félix im Jahr 1954, als sich ihr Vater das Leben nahm. Die Mutter wollte den Suizid verhindern und starb dabei ebenfalls. Es war der „Tsunami“, der ihr Leben erschütterte und nachhaltig prägte. Nach dem Suizid beschäftigte sie neben der Ratlosigkeit vor allem die Frage, warum die Eltern sie zurückgelassen haben. Diese Angst, verlassen zu werden, zieht sich wie ein roter Faden durch ihr weiteres Leben.

Sechs Jahre nach der ersten Auflage hat Annette Félix nochmals Rückschau gehalten. Dabei hat sie auf manches eine andere Sicht erhalten. Dies findet sich nun im Epilog der aktuellen Broschüre.

Im Rahmen der AGUS-Jahrestagung 2017 schilderte sie auf eine sehr persönliche und emotionale, aber auch sehr reflektierte Weise ihr Leben im Licht des erlebten Suizids und was ihr geholfen hat.



TKK Die Techniker hat im Rahmen der Selbsthilfeförderung die Auflage dieser Broschüre mit Mitteln bezuschusst. Herzlichen Dank.