Zwischen klagend schrein und getröstet sein

In der Extremsituation nach einem Suizid suchen die Hinterbliebenen nach vielen Möglichkeiten der Hilfe. Die meisten fühlen sich jedoch zunächst allein und auf sich selbst quasi zurückgeworfen. Die eigene Spiritualität kann hier eine große Hilfe sein. Spiritualität versteht sich in diesem Kontext nicht rein auf das Christentum beschränkt, sondern als eine Art Sinnressource, auf die ein Mensch zurückgreift. Die Frage nach dem Sinn ist gerade nach einem Suizid absolut bestimmend. Das WARUM bestimmt das gesamte Denken.

Um diese Themen geht es in der neuen AGUS-Themenbroschüre „Zwischen klagend schrein und getröstet sein.“ Autorin ist Dr. Andrea Schmolke. Sie ist Pfarrerin der Evang.-luth. Kirche in Bayern und hat sich in ihrer Doktorarbeit intensiv mit der Bedeutung von Spiritualität in der Trauer nach Suizid auseinandergesetzt.

Das Vorwort hat der Ratsvorsitzende der Evang.-luth. Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, verfasst.



BKK Diese Broschüre wurde gefördert durch den BKK-Dachverband. Vielen Dank!